Kara Te Do Schule Yin Yang e.V.

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Gründung und Leitung der Kara Te Do Schule Yin Yang
Sensei Giuseppe Davì, *1959

1978 Aufnahme des Kara Te-Trainings bei einem Meisterschüler von Akio Nagai [Wikipedia] und Hirokazu Kanazawa. Hirokazu Kanazawa [Wikipedia] ist einer der bedeutendsten lebenden Meister des Karate. Seit 2002 ist er Träger des 10. Dan. Er gehört zu den letzten Schülern des Begründers des modernen Kara Te-Do Gichin Funakoshi (1868-1957)[Wikipedia].

Seit 1981 Sensei im Kara Te durch Erreichen des Shodan (1. Dan). In den darauf folgenden Jahren kontinuierliches Training und Weiterentwicklung der eigenen Technik.

1985 der nebenberuflicher Aufbau einer eigenen Kara Te Do Schule, mit Durchführung eigener Gürtelprüfungen.

1994 Gründung des Gemeinnützigen Vereins Kara Te Do Schule Yin Yang e.V. G. Davì.

Durch Kurse und Lehrgängen Vertiefung in der Körperanatomie. Erlangung der Übungsleiter/C Lizenz mit dem Schwerpunkt „Rückenschule“.

Unterstützt wird Sensei Davì von seinem Meisterschüler
Sensei Olaf Isenberg-Schulz *1962

1980 Aufnahme des Kara Te-Trainings bei einem Meisterschüler von Akio Nagai und Hirokazu Kanazawa.

2009 Wiederaufnahme mit dem Kara Te Training in der Kara Te Do Schule Yin Yang bei Sensei Davì.

Seit 2016 Sensei im Kara Te durch Erreichen des Shodan (1. Dan). Bei Sensei Davì.

Übungsleiter/C Lizenz; 1. Dan DJKB

Unser Kara Te Do, ist in seinen Grundelementen aus der Stilrichtung Shotokan und Kung Fu. Mit unterschiedlichen komplexen Bewegungsabläufen mit Köper, und Gegenständen aus dem Täglichen Leben, gepaart mit Geistiger Haltung.
Unser Kare Te Do ist die Traditionelle Art der Selbstverteidigung. Traditionell, zum einen, weil sowie im 16. Jahrhundert die Bewohner der Ryukyu-Insel gegen die Unterdrückung der Bewaffneten Machthaber sich mit Händen und Füßen und Gegenstände aus dem täglichen Gebrauch sich zur Wehr gesetzten haben.
Zum zweiten zeigt sich das an der Graduierungen der Gürtelfarben angelegt an Schulsysteme: Unterstufe; Mittelstufe; Oberstufe und Danstufe. Kara Te Do wird bei uns als Kunst und „Weg der leeren Hand“ dem „Do“ geleert. Das „Do“ in den Kampfkünsten (Judo; Aikido; Karate-Do und andere) bedeutet, dass über die Übung der Technik der Geist und der Körper sowie die vitale Kraft des Übenden entwickelt werden sollen. Die Übung hat also immer die Reifung des ganzen Menschen zum Ziel, sie ist ein Weg zur körperlichen und geistigen „Meisterung des Ich“. Somit geht unser Kara Te Do weit über die rein sportliche Betätigung hinaus. Wir halten fest auf die erzieherischen Werte im traditionellen Kara Te Do üblichen Trainingsmethoden und Übungen. Werte wie, Achtung, Respekt dem Partner gegenüber; Bescheidenheit und Höflichkeit sind bei uns feste Bestandteile im Training. Die Schwerpunktsetzung im traditionellen Kara Te Do liegt im „Weg“ und hat somit, eine völlig andere Schwerpunktsetzung als das im modernen Sportkarate. Unsere Schüler werden nach dem Streben nach dem Sieg über sich selbst geleitet und nicht im Kampf um äußere Anerkennung. Daher verzichten wir auf die Teilnahme an sportlich-vergleichenden Wettkämpfen, bei denen nur der Sieg über den Gegner zählt. Somit hat unsere Schule keine Wettkampforientierung, die uns ermöglicht Techniken zu üben, die in vielen Sportkarateschulen aufgrund ihrer Nicht-Anwendbarkeit im Wettkampf kaum mehr gelehrt werden. Wie zum Beispiel Hebel und Wurftechniken; Bodenkampf, effektive Selbstverteidigungstechniken. Ebenso ist das Üben an den traditionellen Waffen lang und Kurzstock; sowie Gegenstände aus dem täglichen Gebrauch (Hosengürtel; Zeitschriften; Schlüsseln usw.).
Resümiert möchten wir, dass unsere Schüler Kara Te Do neben der Selbstverteidigung und den sportlich-gesundheitlichen Aspekten als Weg der Selbsterkenntnis und des persönlichen Wachstums erfahren. Dazu gehört das Kennenlernen und die Auseinandersetzung mit Gefühlen, die Fähigkeit seine individuell empfundenen Begrenzungen in Frage zu stellen, Gelassenheit zu entwickeln und schließlich über das Selbstverteidigungstraining die nötige Selbstsicherheit zu erlangen, nicht mehr kämpfen zu müssen, es sei denn auf der Seite der Gerechtigkeit. Da es bei uns keinerlei Wettkampffixierung gibt, haben bei uns auch diejenigen eine Chance, Kara Te auszuprobieren, die sich das bisher nicht vorstellen konnten.







Kata bedeutet wörtlich: Festgelegte Form.

Die Kata ist ein ritualisierter Kampf, in dem der Karateka mit mehreren imaginären Gegnern kämpft. Das Ritual ist ein Rahmen, in dem Kraft und Schnelligkeit entwickelt werden und über das Ritual der Kata kämpft der Karateka um Perfektion.
Wenn man eine Kata ausführt denkt man nicht nur an sich selbst. Man sollte die Vorstellung in sich haben, dass man den Angriff sieht, der auf einem zukommt. Schau in die Richtung deiner Bewegungen; Sieh den Feind; Wenn man hart übt, entwickelt man sein Bewusstsein, dass so ruhig ist wie stilles Wasser. Kara Te ist Zen in der Bewegung und der übende muss sich um den Zen-Zustand bemühen.

Wir üben die Shotokan Katas Haian 1 - 5; Tekki 1; Bassai Dai.
Desweitern die Kata Hang Jong von Kung Fu Großmeister des Großmeisterschüler R.N. Sensei und dessen Kata Hire Khan.
Sowie die Kata Yin Yang von Großmeister Davì Sensei und die Kata Ni Kai Tora von Meisterschüler Isenberg-Schulz Sensei.

Angelehnt an die Grundkenntnisse der entsprechenden Kyus/Dan

Prüfungsordnung

1. Nach Ablauf eines Trainingszeitraumes von vier Monaten bzw. von einer Trainingsbeteiligung von 70%, ist es jeden Schüler der Schule zu gestatten, eine Prüfung nach den Regeln der Karate Do Schule Yin Yang e.V. abzulegen.

2. In Ausnahmefällen kann der Trainingszeitraum gekürzt werden.

3. Die Prüfungsgebühr wird vor der Prüfung beim Prüfer bezahlt. Sie kann bei Nichtbestehen der Prüfung nicht zurückgefordert werden.

4. Jede Prüfung wird durch eine Urkunde bestätigt

5. Die Prüfungspunkte werden wie folgt vergeben:
Grundschule 0-3 Punkte; Kata 0-3 Punkte; Partner 0-3 Punkte; Kime 0-3 Punkte.
Bei einer Gesamtwertung von 8 Punkten gilt die Prüfung als bestanden.

6. Bei der Prüfung zum 9. Kyu, gilt die Prüfung, bei einer Gesamtwertung von 7 Punkten erst nach einem Monat als bestanden.

7. Ein durchgezogener Bruchtest wird mit Punktabzug gewertet.

9. Kyu (Kukyu) weißer Gürtel

Grundschule:

Stand:
Zenkutsu-dachi /Kiba-dachi /Kokutsu-dachi
Fußtechnik: Mae-geri /Yoko-geri /Fumi-komi
Angriff:
Oi-tsuki /Gyaku-suki
Abwehr: Gedan-barai /Age-Uke /Soto-Uke /Uchi-Uke

Kata:
Haian Shodan langsamer Ablauf

Partner:
Der Grundschule entsprechend

8. Kyu (Hachikyu) gelb Gürtel

Grundschule:

Stand: Zenkutsu-dachi / Kiba-dachi / Kokutsu-dachi / Tsuru-ashi-dachi
Fußtechnik: Mae-geri / Yoko-geri / Fumi-komi
Angriff: Oi-tsuki / Gyaku-tsuki / Shuto (Stoshi) - Uchi (nach vorn)
Abwehr: Der Grundschule entsprechend

Kata: Heian Shodan spido, ca. 25 sec Dauer & Heian Nidan langsamer Ablauf.

Partner: Der Grundschule entsprechend.

7. Kyu (Shichikyu) orange Gürtel

Grundschule:

Fußtechnik: Mawashi-geri
Angriff : Nukite / Haito
Kombination : Uraken, Empi
Abwehr: Chudan; Shuto (Stoshi) -Uke

Kata: Haian Nidan spido, ca. 25 sec Dauer & Heian Sandan langsamer Ablauf

Partner: Der Grundschule entsprechend.
2 Angreifer in Grundstellung.
Angriff wie 8. Kyu




6. Kyu (Rokukyu) grün

Grundschule:

Grundschule aus Kombination von Techniken.
Fußtechnik: Ushiro-geri
Angriff: Marote Techniken
Abwehr: Nagashi-uke

Kata: Heian Sandan spido, ca. 25 sec Dauer &
Heian Yondan langsamer Ablauf.

Partner: Ein oder zwei Angreifer aus der Freikampfstellung ohne Kommando.

5. Kyu (Gokyu) violett I

Grundschule:

Grundschule in der Kombination.

Fußtechnik: Kakato, Mae-Tobi-geri zwei Schritte.
Abwehr: Mika-tsuki-geri.

Kata: Haian Yondan spido, ca. 30 sec Dauer & Heian Godan langsamer Ablauf.

Partner: Der Grundschule entsprechend. 3 Angreifer, auf Kommando in Grundstellung.

4. Kyu (Yonkyu) violett II

Grundschule:

Alle Technken in der Kombination.
Technik - Pause - 2 Techniken.
Fußtechnik Joko-Tobi-Geri; Mae-Geri; Mawashi-Geri; Kakato-Geri

Kata: Heian Godan spido, ca. 30 sec Dauer. Tekki Shodan langsamer Ablauf.

Partner: 2 Gegner in Freikampfstellung ohne Kommando.
Angriffe verschieden nach Ansagen.
Freikampf mit einem Angreifer.

Bruchteste: 1 Dachziegel Mawashi-Geri
2 Dachziegeln Shuto (Stoshi) - Uke
4 Dachziegeln Empi n. unten.

3. Kyu (Sankyu) braun I

Grundschule:

Stand Sanchin-dachi, Nekoashi-dachi
Fußtechniken: Yoko-Tobi-geri ohne Schritte

Kata: Tekki Shodan spido, ca. 25 sec Dauer & Bassai Dai langsamer Ablauf.

Partner: 2 Angreifer, in Freikampfstellung ohne Kommando,
1 Angreifer violett Freikampf
2 Angreifer grün Freikampf.

Bruchteste: 1 Dachziegel Uraken frei gehalten,
7 Dachziegeln Fumikomi,
4 Dachziegeln Empi oder Kumade.

2. Kyu (Nikyu) braun II

Grundschule: entfällt

Kata: Bassai Dai spido, ca. 50 sec Dauer & und frei Kata

Partner: 2 Angreifer in Freikampfstellung mit Messern ohne Kommando.
Freikampf mit 2 Angreifern violett.

Bruchteste: 1 Dachziegel Kaiko,
1 Dachziegeln Mawashi-Geri frei gehalten,
1 Dachziegeln Urake im Flug,
7 Dachziegeln Empi nach unten,
2x2 Dachziegeln marote Shuto (Stoshi) -Uchi,
Gyaku-tsuki – Kerze.

1. Kyu (Ikkyu) braun III

Grundschule:

Kombinationen langsam-schnell.

Kata: Eine nach Wahl. Eine freie Kata.

Partner: Kombinationen langsam-schnell. Ein oder mehrere Angreifern.

Bruchteste: Bruchtestgasse Nach Aufstellung des Prüfers (20 Dachziegeln).

1. Dan (Shodan) 1. schwarzer Gürtel

Grundschule: Mit Schülern Vorführung als Lehrstunde

Partner: Wie Grundschule mit Schülern

Kata: Eine eigene Kata langsam und schnell ca. 25 Techniken

Waffenkata: Eine eigene Waffenkata (wie Kata). Eine freie Waffenkata.

Bruchteste: 2 Dachziegeln Hiraken-tsuki nach unten.
1 Dachziegel Gyaku-tsuki (schwimmend).
Eigene Zusammenstellung einer Gasse.
30 Dachziegeln, 10 Schülern, eine Position auf den Boden.

Erklärung eines Bruchtests nach Wahl des Prüfers.
Schriftliche Abhandlung über ein Thema aus dem Kara Te Do.


Der Ursprung

Da es im Grunde genommen kein niedergeschriebenes Material Über die Frühgeschichte des Kara Te gibt, wissen wir weder wer es erfand, noch woher es stammt. Seine früheste Geschichte kann nur von mündlich überlieferten Legenden abgeleitet werden und diese neigen wie die meisten Legenden dazu, phantasievoll und ungenau zu sein.
In Japan tauchte der Begriff Sumo in der Eltesten Gedichtsammllung, dem „Manyoshu“ auf. Das Sumo der damaligen Zeit (8. Jahrhundert) beinhaltet nicht nur heutige Sumotechniken, sondern auch solche des Ju Do und Kara Te.
Kara Te erfuhr in erster Linie eine Weiterentwicklung unter dem Einfluß des Buddhismus, da die Mönche Kara Te als ein Mittel benutzten, sich der Erleuchtung näher zu bringen.


Die Ryukyu-Inseln, die heute zum Bezirk Okinawa gehören, waren vor über 500 Jahren in drei sich bekämpfende Königreiche geteilt. Dem Monarch Sho Hashu gelang es, die Königreiche zu vereinigen und er verbot den Bewohnern der Ryukyu-Inseln den Besitz von Waffen.
1609 fand eine Invasion auf den Inseln statt und die neuen Machthaber sprachen erneut das Waffenverbot aus. Um sich gegen ihre Unterdrücker zu wehren, übten die Bewohner der Inseln heimlich eine Form der Selbstverteidigung, bei der Hände und Füße wie Waffen waren. Was es genau war, kann nur vermutet werden. Es ist jedoch bekannt, daß Okinawa jahrhundertelang Handel mit der Provinz Fukin in Südchina pflegte. Wahrscheinlich breitete sich deshalb das Chinesische Kempo (Boxen) auf der Insel aus. Aus diesem Kempo entwickelte sich Kara Te.

So ist es zu verstehen, daß bis in den 30-er Jahren unseres Jahrhunderts Kara Te mit einem Schriftzeichen geschrieben wurde, welches in etwa die Bedeutung "Kunst aus China" hatte.
Wie schon oben erwähnt verweist die alte Schreibweise für Kara Te, deutlich auf die Abstammung dieser Kampfkunst. Lange Zeit war diese alte Schreibweise auf Okinawa gebräuchlich.
1906 brach der Kara Te Meister OHOMO HANAGI zum erstenmal mit dieser Traditionellen Schreibweise und gebrauchte das Schriftzeichen für „leer“, das auch „Kara“ gelesen wird.

Entwicklung

Isoto-Jazume stellte kurz nach der Jahrhundertwende ein Kara Te unter den Gesichtspunkten der Leibeserziehung zusammen. Er entwickelte zu diesem Zweck die Katas. Dessen bedeutet wörtlich übersetzt "Form" ist. Formen oder Katas gibt es nicht nur im Kara Te, sondern auch in vielen anderen asiatischen Kampfsportarten
(Judo, Aikido, Tae Kwon Do, ...).

In der Kata sind Techniken in Ablauf, Richtung, Wendung (Blickwendung) und Reihenfolge genau festgelegt. Man kann eine Kata auch als Kampf gegen verschiedene imaginäre Gegner, die aus unterschiedlichen Richtungen angreifen, interpretieren.
Sie eigneten sich zur Beherrschung der Technik und der inneren Einstellung. Zur Schulung der Atmung, Ruhe und Gelassenheit, Sicherheit, Entschlußkraft, Kampfgeist, Rhythmus und Kordination. Neben Kihon (Grundschule) und Kumite (Kampfübungen) ist die Kata die dritte fundamentale Übungsform im Kara Te. Jede Kata hat ihren eigenen Rhythmus (stark, schwach, langsam, schnell, Spannung, Entspannung, Dynamik, Pausen), der von der korrekten Atmung und den Kiai´s unterstützt wird.
Gichin Funakoshi, einer der Schüler von Isoto-Jazume, vervollkommnete das Kara Te wie wir es heute kennen. Er ist der Gründer des modernen Kara Te. 1922 kam er im Alter von 55 Jahren allein nach Japan, um Kara Te vorzustellen. Gichin Funakoshi legte den Wert mehr auf die richtige inner Einstelsung, den Geist im Sinne des Do.

Es gibt auch andere japanische "Kampfsportarten" die mit dem Begriff des Do verbunden sind:
Ju Do Der Weg des Nachgebens
Ken Do Der Weg des Schwertes
Kyu Do Der Weg des Bogens
Aiki Do Der Weg der Harmonie

Für Kara Te Do und die anderen japanischen "Kampfsportarten" könnte man die Bedeutung des Do in Kurzfassung so formulieren: "Der Weg zur körperlichen und geistigen Meisterung des Ichs".
Shoto war Gichin Funakoshis Künstlername und bedeutet "Pinienrauschen". Unter dem Namen Shotokan-Stil wurde sein Kara Te weltweit bekannt. Angeregt durch seinen Erfolg kamen bald noch andere Kara Te Meister von Okinava nach Japan, um auch dort ihre Kunst zu verbreiten. Obwohl es für Gichin Funakoshi nur ein Kara Te gab, war es unvermeidlich, daß die verschiedenen Kara Te Meister ihr Kara Te unter bestimmten Namen einführten, um ihre eigene Auffassung von Kara Te populär zu machen. Kara Te bestand nur aus Katas (festgelegte Form). Die ersten Freikampfmeisterschaften fanden 1957 statt. Der Freikampf ist eine verhältnismäßig neuer Aspekt von Kara Te. Darin liegt nur die Gefahr, daß das eigentliche Wesen des Kara Te Do durch das Ziel in Wettkämpfen gewinnen zu wollen, verloren geht. Sowie unsere westlichen Sportarten ein genaues Spiegelbild unserer Leistungsgesellschaft darstellen, mit dem selben Druck sichtbare und messbare Leistungen zu produzieren, so verliert das Kara Te, wenn es nur als Wettkampfsport betrieben wird, wesentlichen Inhalt.

Kara Te Do ist in seinem Ursprung nach innen gerichtet und zielt auf die Vervollkommnung der Persönlichkeit. Das Ziel der Kara Te Kunst sollte weder Sieg noch Niederlage sein, vielmehr die Schulung des Geistes, Charakter und der inneren Einstellung ist das Hauptziel in Kara Te Do, was erst Kara Te Do ausmacht.





Quelle: "25 Shotokan-Katas" von Albrecht Pflügler "Kara Te Do mein Weg" von Gichin Funakoshi